Kindlicher Schlaf und seine Entwicklung – Ideen?
11. Aug
Die richtigen Ideen für die Hausarbeit in Pädagogik kommen vielen nicht ganz so leicht.
Gerade die frühkindliche Pädagogik tappt noch weitgehend selber im Dunkeln, soll aber Studenten schon belastbare Fakten liefern. Sich in dieser Situation für das richtige Thema zu entscheiden, ist oftmals die Wahl zwischen – Verzeihung – Pest oder Cholera.
´Kindlicher Schlaf und seine Entwicklung´ macht da keine Ausnahme. Es gibt zwar klinische Studien, die mit Hilfe von Schlaflabors und Schlafsofas Hirnströme vermessen. Deren Bedeutung bleibt allerdings nach wie vor unklar. Während Erwachsene in der Regel leicht verbalisieren können, wie sie sich vor, während und nach dem Schlaf fühlen, müssen bei Kindern oft rein beobachtende Vergleiche gezogen werden. Wobei nonverbale Ausdrucksformen bei weitem noch nicht so differenziert sind. Inwiefern die Vorhandenen Vorstufen später Möglichkeiten bieten, wäre eine Interessante Frage, der es sich bestimmt lohnt nachzugehen.
Ein Ansatz wäre außerdem, die Verschiedenartigkeit der kognitiven Anforderungen, welche ans Gehirn gestellt werden, zu vergleichen. Ein Kletterturm ist schließlich kein Bürojob. Was kann ein Kind alles aufnehmen, was muss es im Wachen verarbeiten und welchen Bezug nimmt der Schlaf darauf. Ob die Funktion/en des Schlafens hierbei dieselben sind wie beim Erwachsenen, und wenn `nein`, auf welche Weise greift der Schlaf beim Kind dann in die geistige Entwicklung ein? Auch hier ergeben sich Ansätze.
Während Emotion und Sensation beim Kind noch weitestgehend deckungsgleich sind, trennen sich im späteren Verlauf diese Gefühle. Ein Kind, das von Zuckertüten träumt, bringt bereits Erfahrungen in die Verarbeitung des Gefühls mit ein, die dem Kleinkind nicht offen stehen. Vor allem aber stellt das Wissen darum, dass es Schultüten gibt, eine Trennung zwischen Affekt und emotionaler Bindung dar, wo Kleinkinder die Wahl bei der Befriedigung von Bedürfnissen nicht haben.